Farbberatung

Damen Pullover Farbkunde

Farbberatung für den Pullover Kauf, ist so etwas überhaupt hilfreich und was bringt mir das? Nun das sind berechtigte Fragen. In den letzten Jahren ist Farb- und Typ-Beratung sehr populär geworden. Zeitschriften bieten Tests und Hilfen an, Kosmetik und Farbberater versprechen wahre Wunder und den neuen Menschen aus einem hervorzubringen und im Internet kann man eine solche Beratung für 59, - Euro sogar online durchführen. Wenn man den ganzen Hype einmal weglässt, muss man allerdings festhalten, dass es tatsächlich eine große Hilfe ist, wenn man genau weiß, welche Farben einem stehen und welche nicht. Gerade wenn man unsicher ist, zu welchem Pullover man greifen soll, strömen so viele Einflüsse auf einen ein. Da sind die Farben der aktuellen Kollektionen, die haargenau aufeinander abgestimmt sind und total schick aussehen. Dann die beste Freundin, die immer super Shopping Tipps auf Lager hat oder die Verkäuferin, die bei jedem Stück, dass man anzieht sagt, wie toll es doch aussieht. Selber zu wissen, welche Pulloverfarbe man sucht und welche man gar nicht erst anprobieren muss, ist daher wirklich von Vorteil.


Muss ich radikal meinen Kleiderschrank aussortieren und alles wegschmeißen, was nicht zu meinem Farbtyp passt? Natürlich nicht. Lieblingsstücke, in denen man sich absolut wohlfühlt, haben weiterhin ihren festen Platz im Kleiderschrank. Auch geht es mehr um die Oberbekleidung, wie Blusen, T-Shirts und Hemden, da diese mehr mit der Hautfarbe in Verbindung stehen. Der Spruch: Jacke wie Hose trifft daher nicht zu. Also, keine Angst und ran an die Farben.

Es gibt vier unterschiedliche Farbtypen, die nach den Jahreszeiten benannt wurden: den Frühlings-, den Sommer-, den Herbst- und den Winter-Typ. Im nächsten Abschnitt geht es zunächst darum herauszufinden, zu welchem Typ man gehört.

 

Welcher Farbtyp bin ich?

Wie finde ich meinen Farbtyp? Zunächst ein paar Grundlagen. Es gibt drei Grundfarben: Blau, Gelb und Rot. Diese kann man nicht durch das Mischen mit anderen Farben erzeugen. Orange zum Beispiel ist die Mischung aus Gelb und Rot. Weiß und Schwarz sind im eigentlichen Sinne keine Farben, da Weiß das Licht zu 100% reflektiert und Schwarz es einfach schluckt. Gelungene Farbkombinationen sind oftmals Komplementärfarben, das heißt, solche, die sich im Farbkreis genau gegenüber liegen.

 

Schritt 1.

Zur Festlegung des richtigen Farbtyps ist eigentlich eine genaue Erkennung der eigenen Hautfarbe notwendig, wobei man auf feine Unterschiede Acht geben muss. Diesen doch komplizierten Vorgang wollen wir etwas vereinfachen. Dazu benötigt man einen orange und einen pinkfarbenen Pullover. Bei gutem, natürlichem Licht sollte man nun überprüfen, welche Farbe einen gesünder aussehen lässt. Achtung, es kommt nicht darauf an, welche der Pulloverfarben einem besser gefällt, sondern welche Wirkung er hat. Steht einem der lila Pullover besser, dass heißt, lässt er uns gesünder aussehen, so gehört man zum Sommer oder Wintertyp. Kühle Farben zeichnen diesen Typ aus. Das bedeutet alles auf dem Farbkreis von Rot über Blau zu Blau-Grün (Türkis, Smaragd etc.). Wenn der orangefarbene Pullover eine bessere Wirkung zeigt, dann gehört man zum Frühlings oder Herbsttyp. Die warmen Farben reichen dann von Rot über Gelb bis hin zu Gelbgrün (Olive).

 

Schritt 2.

Unterscheidung zwischen Sommer und Wintertyp. Das geht am besten mit der Farbe Blau Grenzen Sie Jeansblau (für den Sommertyp) zu Royalblau (Wintertyp) ab.

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Unterscheidung zwischen Frühlings und Herbsttyp. Der Herbsttyp kann sehr gut kräftigere Farben tragen, der Frühlingstyp eher die etwas gedeckteren. Eine gute Möglichkeit zum Austesten bieten zartes Lindgrün (Frühlingstyp) gegen kräftiges Olivgrün (Herbsttyp) oder Goldorange gegen Lachsrosa.

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