Materialkunde

Materialkunde

Damen-Pullover werden entweder aus Naturfasern, Kunstfasern oder einem Mix aus beiden hergestellt. Bei den Naturfasern unterscheidet man zwischen Pflanzen- und Tierfasern.

Bei den Pflanzenfasern nimmt die Baumwolle sicherlich den bedeutendsten Platz in der Textilherstellung ein. Vorteile der Baumwolle sind eine gute Hautverträglichkeit, das heißt, sie kratzt nicht und hat ein geringes Allergiepotenzial. Zudem kann Baumwolle sehr gut Feuchtigkeit aufnehmen. Der Nachteil dabei ist aber, dass Baumwollstoffe, wenn sie einmal nass geworden sind, lange brauchen, um zu trocknen. In der Textilindustrie wird generell oft aus Hanf hergestelltes Leinen verwandt, allerdings selten bei Damen-Pullovern. Leinen ist zwar robust und Schmutz abweisend, aber auch sehr knitteranfällig.


Auch Tierfasern werden häufig zur Stoffherstellung verwendet und kommen häufig bei Damen-Pullovern vor. Da wäre zunächst natürlich die Schurwolle. Diese kann von Schafen, Kamelen, Hasen, Ziegen oder Lamas sein. Schafswolle wird am meisten verarbeitet. Der Vorteil liegt in einer guten Wärmedämmung. Wolle nimmt Schweißgeruch nicht so schnell an und kann Feuchtigkeit gut nach außen transportieren. Feinere Wollsorten, wie zum Beispiel Mohair vom Angorakaninchen oder Alpaka von Lamas, sind zudem noch angenehmer auf der Haut. Daher werden diese gerne bei der Herstellung von Damen-Pullovern verwandt.

Zu den Kunstfasern zählt Viskose, eine Art natürliche Kunstfaser, die aus Zellulose gewonnen wird. Vielfach verwendet wird Polyester und Polyamid. Beides synthetische Fasern, die sehr robust, leicht und haltbar sind, aber kaum Feuchtigkeit aufnehmen.